Geschichte

Die Geschichte der BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH ist eng mit der Historie der Immobilie verknüpft. Seit den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts wurden in dem einstigen Industriegebäude Strickwaren produziert. Das Unternehmen „Robert Klitzsch KG – Strickwarenfabrik“ stellte bis in die späten Siebziger hinein unter anderem Bekleidung für die Olympiamannschaft der DDR her. Mit der politischen Wende 1989/1990 kam auch das Ende der Textilproduktion in der Bachgasse.

Ein Bild des Glasgang im Bauconzept-Bürokomplex.

Sofort nach der politischen Wende 1990 wurde das Unternehmen als eine der ersten Firmen in Sachsen wieder privatisiert und das Gebäude gelangte zurück in den Besitz der Erben der Fabrik. Deren Investitionen in das marode Bauwerk ließen ein modernes Bürohaus entstehen. Mehrere Unternehmen, zum Beispiel ein Versicherungsbüro, die Zweigstelle einer Krankenkasse, ein Restaurant im Keller und andere, teilten sich das Gebäude. Im Jahr 1991 nahm auch das Planungsbüro Rabe in drei Räumen des Geschäftshauses seine Arbeit auf. Die Gründung der Firma Bauconzept Rabe und Partner erfolgte dann im November 1993.

Die erfolgreiche Arbeit des Planungsbüros und der Boom in der Baubranche machten 1994 eine Geschäftserweiterung notwendig. Bauconzept expandierte. In Folge dieses Wachstums wurde das Geschäftshaus dann ausschließlich durch das Planungsbüro genutzt. Der Aufschwung Ost und die anhaltende Konjunktur der Bauwirtschaft beeinflussten die Firmenentwicklung im Lauf der folgenden Jahre weiterhin so positiv, dass ab 1998 der Platz in der ehemaligen Textil-Fabrik nicht mehr ausreichte. Eine Erweiterung wurde dringend notwendig. Der Glasbau, der den Konferenzraum und die Büros der Geschäftsleitung birgt, wurde im Zuge dessen errichtet.

Die planerischen Leistungen des Unternehmens, die Qualität und Unverwechselbarkeit machten Bauconzept schnell überregional bekannt und zu einem renommierten Partner in Planungsfragen. Darum wurde 2001 eine nochmalige Erweiterung durch die Lückenbebauung der Brückenstraße 10 notwendig. Zwei Jahre später wurde das Nebengebäude der Fabrik als weitere Fläche für Architekten-Büros nutzbar gemacht.

Im Jahr 2005 firmierte das Unternehmen dann zur BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH.

Ein erklärtes architektonisches wie auch wirtschaftliches Ziel des Unternehmens war und ist die Entwicklung der Stadt Lichtenstein. Mit Visionen, Energie und dem firmeneigenen planerischen Know-how fördert man durch städtebauliche Planung, Nutzungskonzepte, Rekonstruktion und Neubau die Stadtentwicklung Lichtensteins. Die Firma investiert in den eigenen Standort, in die Heimat, die der Geschäftstätigkeit von Bauconzept so guter Nährboden war. 2007 wurde das ehemalige Kontorgebäude in der Topfmarktgasse 16 in Lichtenstein erworben und saniert. Dabei errichtete man einen Glasübergang als Verbindung zur Fabrik. Für das Kontorgebäude, das 1898 erbaut wurde, existierte bereits in alten Plänen ein Übergang, der allerdings nie realisiert wurde. Von 2007 bis 2009 erfolgten die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes nach historischem Vorbild und der Bau des Glasübergangs zum Hauptgebäude. Heute arbeiten die Landschaftsarchitekten und die Abteilung Hochbau in diesem Gebäudeteil.