Ein Hort des Rechts im Schloss Grimma

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Der Umbau und die Sanierung des Schlosses Grimma – eines der bedeutendsten Profandenkmäler Sachsens – ist nach nun dreijähriger Bauzeit abgeschlossen. Der Gebäudekomplex wurde durch den Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, und den Staatsminister für Justiz und Europa, Dr. Jürgen Martens, feierlich am 11. März 2013 an die zukünftigen Nutzer übergeben. In die neuen Räumlichkeiten, auf mehr als 2300 Quadratmetern Fläche, sind nun das Amtsgericht Grimma und die Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Leipzig eingezogen. Die Baumaßnahmen umfassten neben den Arbeiten an den denkmalgeschützten Altbauten Kornhaus mit Kornhausanbau, Turmruine und Schlossgebäude mit Wendelstein auch moderne Ergänzungsbauten und die Gestaltung der Außenanlagen. Bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten konnten die ältesten Funde auf 1220 datiert werden. Die Planungen von 2003 bis 2008 konnten zwischen 2009 und 2012 wirkungsvoll umgesetzt werden. Mit Baukosten von etwa 12,2 Millionen Euro wurde der Schlosskomplex aus dem 13. Jahrhundert termingerecht fertiggestellt. Durch die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen konnte der wertvolle Altbestand des Schlosses gesichert und gleichzeitig moderne Räumlichkeiten für die Verwaltung geschaffen werden. Mit einer Mischung aus alt und neu verzaubert das Schloss Grimma sowohl alle Besucherinnen und Besucher als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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